Wie alles anfing
1962 wurde die evangelisch-reformierte „Atterkirche“ eröffnet, nach 45 Jahren war sie dann eine von drei Gotteshäusern, die geschlossen wurden.
Es gab dann den Wunsch der Bürger in Atter weiterhin einen Treffpunkt im Stadtteil zu haben. Beklagt wurde u.a. der Mangel an Angeboten für Kinder und Jugendliche. Viele engagierte BürgerInnen, von der damaligen Ortsbürgermeisterin Anne Fitschen bis zum Pastor Herbert Sperber sprachen sich für einen öffentlichen Treffpunkt aus und konnten Rat und Verwaltung der Stadt Osnabrück überzeugen die Sache zur unterstützen. Die Evangelischen Stiftungen waren bereit das Gebäude langfristig an den Verein zu vermieten.
So wurde über einen Stadtteiltreff diskutiert und dieser Wunsch im Jahr 2007 mit der Gründung des gemeinnützigen „Vereins zur Förderung des Stadtteiltreffs Atter e.V.“ kurz „Wir in Atter e.V.“, realisiert.
In den letzten 18 Jahren (Stand 2025) fand ein ehrenamtlich organisiertes buntes Angebot statt. Neben sozialen Treffs und Brauchtumsfesten bietet das Quartalsprogramm Konzerte, Lesungen, Bildungsveranstaltungen, Tanz, Kurse, Flohmärkte und vieles mehr.
Die Veranstaltungen richten sich dabei an alle Altersgruppen und Herkünfte, ob Seniorencafe oder Kindertreff und Angebote für MigrantInnen. Es gibt einen Chor, eine Männerkochgruppe, ein Repaircafe und Projektangebote. Mit dem Bildungsverein IGEV (Iskenderun, Türkei) wurde ein langjähriger kultureller Austausch aufgebaut.
Organisiert wird die soziale und kulturelle Arbeit durch den ehrenamtlichen Vorstand, die Mitglieder der Planungsgruppe und weiterer Freiwilliger. Vier geringfügigbeschäftigte MitarbeiterInnen unterstützen im Büro oder als Hausmeister. Hinzukommen KursleiterInnen und gelegentlich ProjektmitarbeiterInnen.
Die Stadt Osnabrück leistet einen jährlichen Beitrag für die Miete, Energie und die Honorare der Kinder- und Jugendarbeit. Die Beiträge der über 300 Mitglieder, Spenden, Projektzuschüsse und Eigeneinnahmen sorgen für die jährliche Finanzierung des Stadtteiltreffs „Wir in Atter eV.“
